POSITIVE MIND – wie mir Yoga & Meditationen durch den Alltag helfen

Immer mehr Leute, gerade junge, klagen häufiger über Stress, Rückenschmerzen und Müdigkeit. Das Sport da helfen kann, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Wie ich Stress bewältige und inwiefern Yoga meine Denkweise verändert hat, erfahrt Ihr in diesem Beiträg.

Sport hat mich schon mein gesamtes Leben begleitet, mal mehr mal weniger. Aber gerade durchs älter werden, habe ich leider immer mehr die Zeit dafür verloren. Plötzlich war es nicht mehr möglich mehrfach wöchentlich einem Hobby nachzugehen, Freizeit ist für mich in gewisser weise Luxus geworden. Momente der langeweile kenne ich nahezu gar nicht mehr. Ich möchte so viel machen, aber irgendwie fehlt einem die Zeit, gerade für Sport und an diese Stelle tritt ein Gefühl der Frustration ein.

SPORT BH VON STRONGER*

Ist Yoga das richtige für mich?

Nach meiner erten Yogastunde vor 4 Jahren, war ich zugegebener maßen frustrierter denn je, denn die ganzen Übungen schienen mir nahezu unmöglich – und erst recht nicht entspannend, ich kam durchgeschwitzt nach Hause und fühlte mich einfach nur ausgepowert. Denn Yoga heißt Ganzkörpersport! Zumindest der Yogakurs in dem ich gelandet bin… Generell ist Yoga nicht gleich Yoga: Oftmals wird es rein auf den meditativen Teil reduziert, dabei sollte zumindest zwischen den 5 wichtigsten Arten unterschieden werden:

Ansura Yoga

Beim Ansura Yoga geht es ganz um den Einklang von Körper & Geist. Die Bewegungen sind sehr fließend und der Fokus liegt auf der Haltung. Man öffnet sich und gibt sich ganz den Übungen hin, dabei spielt auch der philosophische und meditative Aspekt eine große Rolle.

Ashtanga Yoga oder auch Power Yoga

Hier liegt der sportliche Aspekt sehr im Fokus, Körperhaltung und Atmung spielen beim ausüben vieler schwiriger Positionen eine große Rolle. Es geht um Disziplin und darum, seine Grenzen kennen zu lernen und vorallem zu spüren. Kraftvolle & intensive, sowohl statische als auch dynamische Abfolgen werden hier wiederholt und erweitert bis zum  körperlichen Limit. Der Meditavie Aspekt wird hier durch volle Konzentration und das spüren des Körpers erreicht.

Kriya Yoga

Hier liegt der Fokus auf der Atmung, die ganz verschieden trainiert wird. Ziel ist es auf diesem Wege in ein meditatives Stadium zu gelangen.

Sivanda Yoga

Hier spielt allein der Meditative Aspekt eine Rolle. Sportkleidung wird hier durch gemütliche Kuscheloutfits ersetzt, denn es geht allein um Entspannung und die innere Mitte zu finden.

Yin Yoga

Beim Yin Yoga geht es darum, in bestimmten Postionen besonders lange zu verharren. Solange, bis der Körper zur Entspannung kommt. Es geht also weniger um dynamische Abfolgen und mehr um statische, korrekt ausgeführte Postionen.

SPORT HOSE VON STRONGER*

Meine Erfahrungen

Bei meiner ersten Stunde bin ich, wie soll es anders sein, natürlich direkt in einem Power Yoga Kurs gelandet. Und wie gesagt, danach war ich fertig! Aber auch angefixt, denn ich wollte mir selber beweisen, dass ich es schaffen kann. Und genau das ist meiner Meinung nach das tolle am Yoga: Man lernt etwas neues, fängt bei 0 an und freut sich über jeden kleinen Erfolg. Und eben genau das, hat mir Motivation und Energie gegeben: Zu sehen, wie man immer besser wird und einem die scheinbar unmöglichen Übungen immer leichter Fallen.

Für mich ist Yoga inzwischen der perfekte Ausgleich und ich kann optimal runterkommen und abschalten, da ich mich komplett auf mich und meinen Körper konzentriere. Inzwischen praktiziere ich es auch nicht mehr in einem Kurs, sondern für mich, zu Hause, in meinem eigenen Rhtymus und finde so den Einklang mit mir selbst. Vorallem dem spirituellen Aspekt stand ich anfangs zugegebener maßen etwas kritisch gegenüber, inzwischen erlebe ich Yoga aber als eine Art „Flow-Moment“ der sich positiv auf mich, meinen Körper und meine Denkweise ausübt und das ist für mich defintiv auch eine Form der Meditation.

Welche Art von Yoga am besten zu einem passt, sollte jeder selber herrausfinden und dabei auf die Bedürfnisse seines Körpers achten. Die Grenze ist ohnehin sehr schmal und es geht dabei weniger um Regeln und ob etwas richtig oder falsch ist, als darum ob sich etwas für dich richtig anfühlt.

Ich persönlich kann nur jedem empfehlen Yoga einfach mal auszuprobieren. Ohne Vorurteile! Und wenn es Euch nicht gefällt, seid ihr vielleicht nur im falschen Kurs, denn jeder ist genau wie wir Menschen komplett individuell, abhängig vom Trainer, daher bevorzuge ich es inzwischen auch, Yoga für mich alleine zu machen.

Ich hoffe ich konnte Euch etwas inspirieren, motivieren und hoffentlich Yoga etwas schmackhafter machen!

Herzlichst, Eure Alessa


*Die Sportkleidung wurde mir freundlicherweise von Stronger zur Verfügung gestellt, das Set heißt „VIETNAM“ – Vielen Dank an dieser Stelle für die Zusammenarbeit!

2 Kommentare zu „POSITIVE MIND – wie mir Yoga & Meditationen durch den Alltag helfen

  1. Das klingt toll ❤❤ Man liest sehr viel gutes über Yoga und auch dein Beitrag hat es mir nochmal bestätigt, definitiv mal einen Yogakurs zu besuchen ❤❤

    Alles Liebe
    Laura

    Gefällt mir

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