NEW YEAR NEW GOALS – Mein persönlicher Jahresrückblick

2017 war ein Jahr der Veränderungen, ein Jahr in dem ich irgendwie erwachsen geworden bin, vor neuen und wichtigen Entscheidungen stand und in mir trotzdem noch ein Kind versteckt gelebt hat. Aber von vorne!

2016, direkt nach meinem Abitur bin ich ausgezogen, habe mich von meinem damaligen Freund getrennt und beschlossen an der Düsseldorfer Universität zu studieren – Alles Entscheidungen, die ich zwar 2016 getroffen habe, die mein letztes Jahr aber maßgeblich beeinflusst haben, denn ich wusste ja noch nicht, was die Entscheidungen mit sich bringen würden.

Die Sache mit der Studiengangwahl…

Direkt im Januar, musste ich mit der Frage kämpfen, ob mein Studium wirklich das richtige ist. Germanistik und Kunstgeschichte studiert nicht gerade jeder und nach nur 3 Monaten hatte ich es bereits satt, mich ständig, überall und vor jedem für die Wahl meines Studiengangs rechtfertigen zu müssen: „Was will man denn damit?“ War eine Frage, die ich fast täglich beantworten musste. Aber am meisten hat mich das ganze fertig gemacht, weil ich insgeheim selber nicht wusste, ob es nun der richtige Weg für mich ist. Hätte ich nicht doch lieber an einer FH studiert? Oder mich für ein anderes Fach entschieden? Früher wollte ich immer über Kunst schreiben, bzw in die Kunstkritik gehen, ich hatte also schon irgendwie einen Plan, allerdings hat mir das Jahr neue Möglichkeiten eröffnet. Ich habe neue Leute kennen gelernt und neue Ideen entwickelt. Ich konzentriere mich nun auf den Schwerpunkt Kommunikation und arbeite auch als Werkstudenten in einem Bereich, der mich interessiert und mich weiterbringt. Und um ehrlich zu sein, weiß ich immer noch nicht ob das nun DER richtige Weg ist. Aber muss es denn immer nur einen richtigen Weg geben? 2017 habe ich gelernt, die Dinge lockerer anzugehen, Möglichkeiten zu sehen und zu nutzen und mir nicht so einen Stress zu machen. Ich bin gerade mal 21, ich habe noch so viel Zeit und noch mehr Möglichkeiten. Ist es in dem Alter nicht am wichtigsten im jetzt zu leben und damit glücklich zu sein? Und genau das bin ich.

Die erste eigene Wohnung

Eine weitere Entscheidung war der Auszug in meine erste eigene Wohnung. Anfangs hatte ich enorm Angst, dass alleine leben doch nichts für mich ist, dass ich nicht klar komme oder mich einsam fühlen werde, aber ganz im Gegenteil. Für mich gibt es inzwischen nichts schöneres als einen Rückzugsort zu haben, nur für mich, wo ich tun und lassen kann was ich möchte und wann ich es möchte. Ich hatte nie ein sonderlich gutes Verhältnis zu meinen Eltern und seit ich ausgezogen bin, fühle ich mich in vielerlei Hinsicht irgendwie befreit. 2017 hat mir gezeigt, dass ich selbständig und alleine meinen Alltag organisieren kann und auf meinen eigenen Füßen stehen kann. Eine Erfahrung die mir persönlich geholfen hat irgendwie erwachsen zu werden, denn ich finanziere und organisiere mein Leben nun komplett selbständig ohne Hilfe. Ich finde, dass ist einer der wichtigsten Schritte im Leben und ich hatte unglaublich Angst, dass ich das alles nicht hinbekomme – Aber wie gesagt: Ganz im Gegenteil! Ich bin zufriedener denn je, auch wenn das alles manchmal anstrengender ist als man vielleicht denkt, aber ich habe gelernt mir selber zu vertrauen und das, ist das wichtigste im Leben.

Mein inzwischen nicht mehr ganz so neuer Freund

Während ich Ende 2016 nur noch fertig war, wegen einer Beziehung die mir einfach nicht mehr gut tat, war ich umso überraschter als ich nur 1 Monat nach meiner Trennung meinen jetzigen Freund kennen gelernt habe. Anfangs wusste ich nicht, ob ich schon wieder bereit für eine neue Beziehung bin, ob ich mich schon wieder auf einen Menschen so komplett einlassen kann – Aber es hat sich mehr als gelohnt. Manche Dinge lassen sich einfach nicht planen und wenn sich etwas richtig anfühlt, dann verdammt noch mal hör auf Dein Herz und nicht darauf, was andere Leute Dir sagen. Du alleine weißt am besten, was gut für Dich ist. Ich habe das Gefühl, erst jetzt zu wissen was es heißt in einer Beziehung langfristig glücklich zu sein und ich möchte diesen Menschen an meiner Seite nie wieder missen. 

Travel as much as you can!

Genauso zügig wie das mit Marvin und mir ging, genauso zügig fuhren wir das erste mal in den Urlaub und der erste sollte nicht der letzte sein: Nach Bamberg, ging es für mich noch im selben Monat das erste mal nach New York und diese Reise war eine der schönsten meines Lebens. Es ist eben doch etwas komplett anderes plötzlich selber auf dem Times Square zu stehen, geblendet von all den Lichtern, Eindrücken und Farben – Etwas anderes die Brooklyn Bride lachend, im Regen, mit Blick über die gesamte Stadt zu überqueren – Etwas anderes Macarones und Caffe, geblendet von der tief stehenden Sonne im Central Park zu essen – Als immer nur die Fotos von anderen zu sehen. Spontanität zog sich das gesamte Jahr durch meine Travelplanung. Im Frühjahr erkundeten wir noch Mailand und machten die Kielerwoche unsicher. Im Sommer erlebte ich das erste mal zusammen mit Lara die Berlin Fashion Week. Danach ging es noch nach Frankfurt, Montenegro, erneut nach Berlin und Hamburg und zum Abschluss feierten wir dieses Jahr Silvester in Den Haag. Ich hoffe sehr, das ich 2018 genauso viele Möglichkeiten zu reisen haben werde.

Neue und alte Freunde

Nach dem Abitur sind unglaublich viele meiner Freunde in umliegende Städte gezogen. Umso schwieriger war es plötzlich Freunde, die man sonst täglich an seiner Seite gewusst hatte, nur noch seltenst sehen. Erstaunlicherweise habe ich aber immer noch mit allen Menschen die mir wichtig sind Kontakt, mal mehr mal weniger, aber irgendwie macht mich der Gedanke glücklich. Ich war schon immer jemand, dem es wichtiger war ein paar gute Freunde zu haben, denen man vertrauen kann, als viele „gute Bekannte“. 2017 habe ich aber auch Lara kennen gelernt, eine Person, die ich genauso wie Marvin niemals mehr missen möchte und meinen besten Freund sowieso nicht. Dieses Jahr habe ich nämlich noch etwas viel wichtigeres gelernt, nämlich das einem nicht alle Menschen gut tun. Ich glaube, dass das Grundwesen eines Menschens immer gleich bleibt, sich aber der Charakter und die Interessen immer neu entwickeln und manche Menschen entwickeln sich eben in komplett andere Richtungen und habe plötzlich andere Interessen. Und dann bringt es einem auch nichts an alten, schönen Erinnerungen hängen zu bleiben. Was noch viel wichtiger ist: Manche Menschen bringen einen nicht weiter, sondern halten einen zurück. Und Freunde die einem nichts gönnen und grundsätzlich alle Personen die einem nahe stehen hinterfragen und schlecht machen: Sei es der eigene Freund, oder andere enge Freunde – Die sind für einen nicht gut, aus welcher Motivation auch immer solch ein Handeln entsteht. Für mich ist es dieses Jahr wichtiger denn je geworden, mich auf die Menschen zu fokussieren, die mich glücklich machen und mir gut tun.

Und dann natürlich mein BLOGGER JAHR

Ja was soll ich da groß sagen? 2017 war mit Abstand mein erfolgreichstes Jahr. Ich durfte so viele neue tolle andere Blogger treffen, ausgefallene Events besuchen und auf Openings gehen. Ich hatte so viele tolle Kooperationspartner, von denen ich niemals gedacht hätte, das ich jemals mit ihnen zusammen arbeiten zu können und ja dann war da natürlich noch die Berlin Fashion Week, definitiv eins meiner Jahreshighlights. Umso gespannter bin ich, was 2018 mir bringen wird.

Und nun?

Ich habe mir viele Gedanken gemacht, was ich mir vom neuen Jahr wünsche, was ich von mir selber Erwarte und was ich erreichen möchte. Im Hinblick auf 2017 wird es wohl ziemlich schwer sein, das Jahr zu toppen und vieles ändern möchte ich auch nicht, deswegen sind meine Vorsätze recht einfach:

  • Dinge früher zu erliegen und nicht erst auf den letzten Drücker
  • Mich gesünder Ernähren, was nicht heißt, dass ich vor habe ein Diät oder co zu machen, sondern einfach bewusster einzukaufen. Essen zu planen und vielleicht mal die ganze Packung Kinderschockobons auf 4 zu reduzieren 😀
  • Regelmäßiger Sport zu machen. Mir ist bewusst, dass tägliches Sport treiben in meinem Alltag keine Zeit findet, aber 1-2 mal wöchentlich sollte schon wieder zur Gewohnheit werden. Optimalerweise würde ich Geren jeden Morgen eine halbe Stunde Yoga machen, das bereitet mich auch mental auf den Alltag vor

Insgesamt hatte ich wirklich ein tolles Jahr, was ich nicht zuletzt auch Euch zu verdanken habe, denn ohne jeden einzelnen wäre ich an vielen Punkten nicht da, wo ich jetzt gerade bin. Und natürlich gibt es einem auch enorm viel Kraft täglich positive und motivierende Nachrichten von Euch zu lesen.

AUF EIN WUNDERBARES 2018 

Eure, Alessa

3 Kommentare zu „NEW YEAR NEW GOALS – Mein persönlicher Jahresrückblick

  1. Toller Post Alessa ! Du kannst für jeden Schritt den du gegangen bist unglaublich stolz auf dich sein! Und ich wünsche dir von Herzen dass das Jahr 2018 dich deinen Träumen und Zielen noch näher bringt!
    Alles Liebe
    Laura

    Gefällt 1 Person

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